Was muß man tun, wenn jemand gestorben ist?

Wenn jemand Zuhause stirbt, sollte man sich zuerst die Zeit nehmen, sich von seinem Angehörigen in Ruhe zu verabschieden. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Lassen Sie sich von niemandem unter Druck setzen. Früher haben sich die Menschen drei Tage lang von ihren Angehörigen verabschiedet.

Nach dem Abschied ist es sinnvoll, den Hausarzt zu benachrichtigen. Er kennt den Patienten und kann verantwortungsbewusst die amtliche Todesbescheinigung ausstellen. Den Notarzt sollte man nur rufen wenn noch eine Chance auf Lebensrettung besteht. Der Bereitschaftsarzt kennt den Patienten und seine Krankheitsgeschichte nicht. Er kann deshalb die Todesursache oft nicht eindeutig feststellen. Das Gesetz zwingt den Arzt in einem solchen Fall, sofort die Polizei zu rufen. Daher sollte man immer auf den Hausarzt warten.

Stirbt jemand in einem Krankenhaus, einem Senioren- oder Pflegeheim, kümmert sich der Pflegedienst um die Ausstellung der Todesbescheinigung.

Wenn ein Angehöriger gestorben ist, haben Sie immer das Recht, den Bestatter frei zu wählen. Keiner kann und darf Ihnen vorschreiben, welches Bestattungsinstitut Sie wählen, egal wo und auf welche Weise der Tod eingetreten ist. Falls von Pflegepersonal oder Hausleitung ein bestimmtes Bestattungsinstitut empfohlen wird, sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Solche Empfehlungen werden nicht immer nur aus reiner Menschenfreundlichkeit ausgesprochen.

Völlig unabhängig von der Ausstellung der Todesbescheinigung können Sie jederzeit mit -Bestattungen Kontakt aufnehmen. Wir helfen Ihnen - 24 Stunden am Tag - 365 Tage im Jahr.