Erdbestattung

Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene im Sarg in einem Erdgrab beigesetzt. Man kann im Prinzip drei Formen von Erdgräbern unterscheiden:

Das Reihengrab ist ein Einzelstellengrab, auf dem hierfür ausgewiesenen Flurstück des Friedhofes. Die Ruhezeit des Toten ist in der Regel auf 20 bis 30 Jahre begrenzt und es besteht keine Wahlfreiheit bei der Auswahl des Grabes .Die Freiheit der Grabgestaltung durch die Angehörigen ist eingeschränkt. Das Reihengrab ist deutlich preiswerter als das Wahlgrab.

Das Wahlgrab kann ein, zwei oder vierstellig sein. Die Grabstelle wird von der Kommune gepachtet. Die Ruhezeit beträgt in der Regel 30 bis 40 Jahre. Anschließend kann die Ruhezeit bei der Gemeinde verlängert werden. Im Gegensatz zum Reihengrab bietet das Wahlgrab deutlich größere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Wahl von Grabstein, Einfassung und Art der Grabbepflanzung.

Das Rasengrab ist ein Reihengrab. Es gibt dabei zwei Varianten: In einigen Fluren werden die Gräber durch einheitliche Tafeln oder Steine kenntlich gemacht. In anderen Fluren wird anonym beigesetzt. In beiden Fällen wird das Grab eingeebnet und mit Rasen bepflanzt. Dadurch entfallen die Kosten für die Grabpflege.